Zwischen Auftragsbestätigung und Wareneingang liegen Umkarton, Palette und Laderaum. Wer Einwegbecher in Exportmengen einkauft, rechnet deshalb nicht in Stück, sondern in Kartons und Kubikmetern – und legt früh fest, an welchem Punkt der Strecke Kosten und Verantwortung übergehen. Export und Logistik laufen bei Optima Cup ab der Türkei, und die Packdaten liegen schon zur Anfrage offen, damit Sie die Fracht vor der Freigabe kalkulieren können.
Die Recheneinheit ist der Umkarton
Wie viele Stück eine Verpackungseinheit fasst, entscheidet die Bauform. Die Spanne im Katalog reicht von 500 bei den größeren doppelwandigen Bechern bis zu 3.000 bei den schlanken Kaffeeformaten; dazwischen liegt der Eisbecher mit 200 ml bei 1.000. Für die Kalkulation zählt daher, wie viele Einheiten zusammenkommen und welchen Raum sie belegen.
Kartonmaß, Kartonvolumen und Kartongewicht sind je Artikel hinterlegt, soweit sie vorliegen. Damit stellen Sie den Palettenaufbau selbst zusammen: Grundfläche, Lagenzahl und zulässige Stapelhöhe ergeben, wie viele Einheiten auf eine Palette gehen. Bei diesen Waren reist überwiegend Luft mit, das Eigengewicht bleibt gering – die Rechnung folgt dem Raum, nicht der Waage, und Frachtangebote nach Gewicht führen bei Bechern regelmäßig in die Irre.
Die Palette als Zwischenschritt
Die Mindestbestellung beträgt 3 Paletten (60 Kartons); bei PET ist es eine Komplettladung. Bei den Kartonartikeln lässt sich je nach Auslastung des Werks auch weniger besprechen — wenn Sie an eine Teilladung denken, fragen Sie ruhig, wir sehen es uns gemeinsam an. Wir versenden keine Ware per Paketdienst. Partien von zehn oder zwanzig Kartons nehmen im Paketnetz Schaden und rechnen sich nicht; die Ware wird im Werk auf Ihr Fahrzeug verladen. Per Kurier geht bei uns nur ein Muster. Die Lieferzeit hängt von der Bestellgröße, vom Druck und von der Werksauslastung ab; die genaue Angabe steht schriftlich im Angebot.
Ladezahlen für Container und Komplettladung
Für die Kartonbecher sind die Ladezahlen artikelweise hinterlegt. Beim 4-oz-Format fasst ein 20-Fuß-Highcube 350 Einheiten, der 40-Fuß-Highcube 900 und eine LKW-Komplettladung 792. Für 6 oz lauten dieselben drei Werte 300, 710 und 792, für 7 oz 300, 700 und 792, für 7,5 oz 300, 710 und 792, für 8 oz 310, 750 und 792 und für 9 oz 390, 940 und 990.
Mit dem Kartoninhalt multipliziert ergibt sich daraus die Stückzahl, die eine Verladung sinnvoll ausfüllt – und zugleich, ob eine zweite Größe im selben Stellplatz mitreisen kann. Gemischte Ladungen aus mehreren Positionen sind der Normalfall; zusammengestellt werden sie nach Volumen und in der Packliste zeilenweise getrennt ausgewiesen. Fehlt zu einem Artikel noch eine Ladezahl, rechnen wir sie für Ihre Zusammenstellung aus und legen sie der Kalkulation bei. Wer mehrere Standorte oder Filialen aus einer Sendung versorgt, teilt uns die Aufteilung gleich mit: Vorsortierte Lagen und getrennt gekennzeichnete Positionen sparen später Umpackarbeit im Zielland.
Lieferbedingung, Tarifnummer, Dokumente
In Export und Logistik richtet sich die Klausel nach der Ladungsart. Üblich ist frei Frachtführer ab Werk (FCA): Sie schicken das Fahrzeug, wir verladen. Bei Teilladung gilt ab Werk (EXW), bei einer Komplettladung ist auch geliefert bis zum benannten Ort (DAP) möglich, und für den Seeweg organisieren wir frei an Bord im Verschiffungshafen (FOB) oder Kosten, Versicherung und Fracht bis zum Bestimmungshafen (CIF). Die geltende Klausel legt fest, wer Vorlauf, Hauptlauf, Einfuhrabgaben und Zustellung übernimmt; die Ladungsart geben Sie direkt im Anfrageformular an, und bei Grenzfällen rechnen wir zwei Varianten nebeneinander, damit der Vergleich mit örtlichen Anbietern belastbar wird.
In der Praxis ist FCA die übliche Regelung: Sie schicken das Fahrzeug, wir verladen in unserem Werk in Başakşehir. Genau darin unterscheidet sich FCA von EXW — bei EXW liegt die Verladung beim Käufer, bei uns übernehmen wir sie. Schreiben Sie einfach in die Anfrage, ob es eine Teil- oder eine Komplettladung wird.
Welche Klausel gilt, hängt von der Ladungsart ab. Bei Teilladungen gilt EXW: die Ware wird im Werk bereitgestellt, Konsolidierung und Transport übernimmt Ihr Spediteur. Bei einer Komplettladung ist auch DAP möglich — wir organisieren den Transport und bringen die Ware bis zur genannten Adresse. Dazwischen steht die übliche Regelung FCA: Sie schicken das Fahrzeug, wir verladen im Werk.
Für Export und Logistik verteilt sich das Sortiment zolltarifiert auf drei Positionen: Becher, Behälter und Deckel aus Karton laufen unter 4823.69, transparente PET-Becher unter 3924.10, die klaren Verschlüsse unter 3923.50. Eine Sendung mit Bechern, Deckeln und Eisbechern erscheint in der Einfuhranmeldung also mit mehreren Zeilen. Handelsrechnung und Packliste begleiten jede Lieferung, dazu das Transportpapier des gewählten Weges; welche Ursprungs- und Begleitdokumente Ihr Zielland darüber hinaus verlangt, klären wir vor dem Verladetermin.

Teilpartie oder eigener Container
Nicht jede Bestellung füllt einen 40-Fuß-Stellplatz, und sie muss es auch nicht. Kleinere Mengen reisen als Teilpartie im Sammelcontainer, wobei Umschlag und Terminalabfertigung anteilig anfallen; ab einer bestimmten Kubikzahl wird der eigene Stellplatz je Karton schlicht günstiger. Wo dieser Kipppunkt für Ihre Zusammenstellung liegt, rechnen wir aus, sobald Artikel, Stückzahl und Zielort feststehen – derselbe Datensatz trägt anschließend die Palettenplanung. Ob die Ware bedruckt ist, ändert daran nichts: Ihr Motiv sitzt auf dem Becher, Maße und Packdaten bleiben dieselben. Der Ablauf danach ist knapp: schriftliches Angebot, Ihre Freigabe, Proformarechnung, Zahlungseingang per Überweisung, Fertigungsplanung, Verladung mit den vereinbarten Papieren. Schicken Sie Ihre Artikelliste mit Stückzahl, Zielhafen oder Zustelladresse und der gewünschten Klausel über das Angebotsformular.
Vorab ein Muster anfordern
Niemand bestellt 60 Kartons nach einem Foto. Sie können vor der Bestellung ein Muster anfordern: nennen Sie die Artikel, die Sie prüfen möchten, und ob Sie sie unbedruckt oder mit eigenem Druck brauchen. Unbedruckte Artikel kommen aus dem Katalogbestand; ein bedrucktes Muster benötigt eine Druckform und gehört damit zum Auftrag, nicht zur Anfrage. Verfügbarkeit und Versandbedingungen stehen im selben Angebot.
Export und Logistik in der Praxis: die meisten Käufer schicken ihren eigenen Lkw
Der übliche Weg aus dem Werk ist in der Praxis kein Container, sondern ein Lkw, und die meisten Käufer organisieren ihn selbst ab Werk: verladen wird in Başakşehir, Istanbul, mit dem eigenen Spediteur. Der Grund ist schlicht — wer auf seiner Strecke regelmäßig Fracht bucht, bekommt fast immer einen besseren Preis als den, den wir nennen würden; das sagen wir lieber, als einen für Sie sichtbaren Aufschlag zu berechnen.
Wenn Sie FOB oder CIF bevorzugen, organisieren wir das, und im Angebot stehen beide Zahlen nebeneinander. Für europäische Käufer ist der Landweg der eigentliche Vorteil: Deutschland, Rumänien, Bulgarien und Ungarn liegen Tage per Lkw entfernt, nicht Wochen per Schiff, und eine Teilladung kann losfahren, ohne auf einen vollen Container zu warten.
Verladen wird in unserem Werk, und wir fotografieren es. Ihr Fahrzeug kommt nach Başakşehir, Verladung und Verplombung werden dokumentiert, und die Aufnahmen erreichen Sie, bevor der Lkw abfährt. Serienlieferungen versenden wir nicht per Paketdienst: Ein Pappbecher wird dort leicht zerdrückt, und wir halten die Handhabung lieber im eigenen Haus.