EXW FCA Unterschied bei einer Becher-Bestellung
Wo die Entscheidung wirklich fällt
Nennen Sie Format, Menge und Lieferland, und das Angebot kommt mit der vollständigen Spezifikation zurück. Optima Cup ist die Exportmarke von Elit Cup: Die Becher werden in einem Werk in Istanbul produziert, geprüft, verpackt und versandt, blanko oder mit Ihrem eigenen Druckbild.
Wer im Handel zum ersten Mal Becher einkauft, scheitert fast nie am Produkt. Auch der EXW FCA Unterschied wirkt zunächst wie eine Formalie, und genau darin liegt der Fehler. Einwegbecher sind ein ausgereifter Artikel; Karton, Beschichtung und Formgebung sind seit Jahren stabil. Die teuren Fehler entstehen früher, bei den Entscheidungen vor dem ersten Karton: Wie viele Formate trägt das Lager, welche Randdurchmesser legt man fest, wie viele Kartons ergeben eine Palette, und welche Lieferbedingung legt die Fracht in die Hände der Partei, die sie tatsächlich steuern kann.
Dieser Text richtet sich an genau diese erste Festlegung: an den Großhändler, der Einwegartikel ins Sortiment nimmt, an den Importeur, der zum ersten Mal einen Container füllt, und an den regionalen Lieferanten, der bisher im Inland eingekauft hat und nun direkt an der Quelle einkaufen möchte. Alle Maße, Kartonmengen und Ladezahlen unten stammen aus der Produktionsspezifikation unserer Serie, nicht aus einer Katalogübersicht.
Der Rand entscheidet, nicht das Volumen
Der erste Reflex ist, das Sortiment über Volumen zu bauen: klein, mittel, groß. So liest sich die Karte, aber so verhält sich das Lager nicht. Ob zwei Artikel denselben Deckel, denselben Träger, dieselbe Automatensäule nutzen können, entscheidet der Randdurchmesser, und der bewegt sich in der Heißgetränkeserie unabhängig vom Volumen.
- Rand 62 mm — 4 oz, 100 ml, 62 mm hoch, Boden 45,5 mm, 2,60 g pro Becher.
- Rand 70 mm — 6 oz mit 150 ml und 7,5 oz mit 190 ml; gleicher Rand, 10 mm Höhenunterschied.
- Rand 72 mm — 7 oz, 180 ml, 81 mm hoch, Boden 52 mm, 4,80 g.
- Rand 80 mm — 8 oz mit 240 ml, 9 oz mit 250 ml, 12 oz mit 350 ml.
- Rand 90 mm — 14 oz mit 400 ml und 16 oz mit 500 ml.
Liest man diese Liste als Lagerliste, schrumpft das Sortiment von selbst. 8 oz, 9 oz und 12 oz nehmen denselben 80-mm-Deckel; 14 oz und 16 oz teilen sich den 90-mm-Deckel. Auf der Kartondeckelseite decken also zwei Referenzen fünf Becherformate ab. PET-Deckel laufen auf einem einzigen Durchmesser von 95 mm, weshalb sich die kalte PET-Linie wie eine einzige Deckelfamilie verhält. Kaffeebecher Größen, die auf der Preisliste weit auseinanderliegen, sind im Regal oft derselbe Deckel: 6 oz und 7,5 oz sind dafür das deutlichste Beispiel.
Volumen ist das, was der Kunde bestellt. Der Randdurchmesser ist das, was Sie einlagern müssen. Ein Sortiment, das über Ränder statt über Volumen gedacht ist, trägt weniger Deckelreferenzen, weniger angebrochene Kartons und deutlich weniger Diskussionen darüber, warum ein Deckel aus dem Vormonat plötzlich nicht mehr passt.
Vier Formate, bevor der EXW FCA Unterschied überhaupt zum Thema wird
Vier Heißformate bedienen die große Mehrheit der Café-, Büro- und Cateringkunden: 7 oz für Filterkaffee und Tee, 8 oz für den klassischen Espressobecher, 12 oz für das lange Getränk und 16 oz für kalte und große Ausgaben. Diese Auswahl reicht von 180 ml bis 500 ml und braucht genau drei Randdurchmesser. Nehmen Sie 4 oz nur dazu, wenn Sie Espressokunden bedienen, und das Automatenformat 6 oz nur, wenn Sie Automatenbetreiber beliefern, denn dort sind 70 mm Rand und 79 mm Höhe eine mechanische Vorgabe und keine Vorliebe.
Die Versuchung ist groß, alles zu lagern, damit keine Anfrage unbeantwortet bleibt. In der Praxis bedeutet ein Sortiment aus neun Formaten neun angebrochene Paletten und einen Deckelbestand, den niemand mehr zählt. Erst verengen, dann erweitern, wenn ein Kunde dasselbe Format zweimal anfragt.
Die Kartonmenge ist nicht konstant
Die Zahl, die Erstkäufer am meisten überrascht, ist die Stückzahl im Karton. Sie ist über die Serie hinweg nicht konstant und sinkt auch nicht gleichmäßig mit dem Volumen. Ein Karton unserer 4 oz, 6 oz, 7 oz und 7,5 oz fasst 3.000 Becher. Ein Karton 8 oz oder 12 oz fasst 2.000. Bei 9 oz, 14 oz und 16 oz sind es 1.000.
- 4 oz einwandig — 3.000 pro Karton, 10,25 kg brutto, Karton 400 x 320 x 615 mm.
- 6 oz einwandig — 3.000 pro Karton, 13,00 kg, Karton 425 x 355 x 640 mm.
- 8 oz einwandig — 2.000 pro Karton, 15,50 kg, Karton 415 x 325 x 675 mm.
- 12 oz einwandig — 2.000 pro Karton, 14,50 kg, Karton 415 x 325 x 630 mm.
- 16 oz einwandig — 1.000 pro Karton, 12,40 kg, Karton 405 x 405 x 560 mm.
- 16 oz doppelwandig — 260 pro Karton, 5,50 kg, gleiche Kartongrundfläche.
Stellt man die letzten beiden Zeilen nebeneinander, beantwortet sich die Frage nach der Doppelwand kaufmännisch von selbst. Das Volumen ist mit 500 ml identisch, der Karton fasst aber 260 statt 1.000 Stück. Vier Kartons doppelwandig belegen den Platz eines einwandigen Kartons und liefern rund ein Viertel der Menge. Dasselbe Muster zieht sich durch die Serie: 8 oz doppelwandig kommt auf 500 statt 2.000, 14 oz doppelwandig auf 500 statt 1.000. Doppelwand ist richtig, wo ein Becher lange ohne Manschette gehalten wird, und überall sonst eine teure Art, Luft zu transportieren.
Die Kartonmenge legt außerdem die kleinste sinnvolle Nachbestellung fest. Ein Kunde, der 500 Stück eines 3.000er-Formats will, verlangt einen angebrochenen Karton, und angebrochene Kartons sind der Ort, an dem Schwund, Beschädigung und Bestandsfehler leben. Bauen Sie Ihre Preisliste von Anfang an auf Kartonvielfachen auf. Wer im Handel einkauft und weiterverkauft, rechnet in Kartons, nicht in Stück: becher pro karton ist die Zahl, die im Einkauf, im Lager und auf der Frachtrechnung dieselbe bleibt.
Vom Karton über die Palette zur Mindestmenge
Eine Palette nimmt 20 Kartons auf. Diese eine Konstante übersetzt jede Kartonmenge ohne weitere Rechnung in eine Palettenmenge: Eine Palette eines 3.000er-Formats sind 60.000 Becher, eine Palette eines 2.000er-Formats sind 40.000, eine Palette eines 1.000er-Formats sind 20.000. Unsere Mindestbestellung liegt bei 3 Paletten, also 60 Kartons, und sie wird bewusst in Paletten und nicht in Stück gezählt, weil der Ladeplan aus Paletten gebaut wird.
Drei Paletten eines 3.000er-Bechers sind 180.000 Stück, drei Paletten eines 1.000er-Bechers sind 60.000. Dieselbe Mindestmenge fühlt sich je nach Format also völlig anders an. Beim ersten Einkauf verteilt man die Menge deshalb besser auf zwei oder drei Formate, statt sie auf eines zu konzentrieren. Ob dabei eine Teilladung entsteht, entscheidet später auch über den EXW FCA Unterschied. Bei einer Teilladung, die Ihr eigenes Fahrzeug oder Ihr beauftragter Spediteur im Werk abholt, sind auch eine oder zwei Paletten möglich; der Stückpreis steigt, je kleiner die Palettenzahl wird, weil die Fixkosten eines Produktionslaufs nicht sinken.
PET steht auf einer anderen Grundlage. PET-Becher und PET-Deckel haben eine Mindestmenge von einer kompletten Lkw-Ladung, und ihre Vorlaufzeit ist länger als bei der Kartonlinie, weil PET-Becher zugeliefert und nicht auf unseren eigenen Bechermaschinen geformt werden. Planen Sie PET als eigene Sendung und nicht als Anhängsel einer Kartonbestellung.
Was tatsächlich in einen Container passt
Becher sind Volumenfracht. Ein Container ist voll, lange bevor die Gewichtsgrenze erreicht ist; die relevante Zahl ist deshalb die Kartonzahl pro Container, nicht die Tonnage. Bei 8 oz nimmt ein 20-Fuß-Container 310 Kartons auf, ein 40-Fuß-High-Cube 750. Bei 12 oz sind es 330 und 800. Bei 16 oz 310 und 750. Bei 6 oz 300 und 710, bei 4 oz 350 und 900.
Multipliziert man diese Zahlen mit der Kartonmenge, wird das Bild konkret. Ein 20-Fuß-Container 8 oz sind 620.000 Stück. Ein 40-Fuß-High-Cube desselben Formats sind 1.500.000. Ein 20-Fuß 6 oz sind 900.000 Becher, ein 40-Fuß-High-Cube 4 oz erreicht 2.700.000. Das sind die Mengen, auf die man sich mit einem vollen Container festlegt. Deshalb sind die meisten Erstbestellungen gemischte Ladungen über mehrere Formate. Beim vollen Container spielt der EXW FCA Unterschied übrigens kaum eine Rolle, weil ohnehin ein benannter Spediteur die Abholung übernimmt.
Die Bruttogewichte erzählen die andere Hälfte. 310 Kartons 8 oz zu je 15,50 kg ergeben gut 4,8 Tonnen und bleiben bequem innerhalb der Nutzlast. Kartonverpackung für Becher wird über Stapelfestigkeit und Volumen ausgelegt, nicht über Masse; deshalb sagt ein Kartonmaß wie 415 x 325 x 675 mm mehr über den Ladeplan aus als die Kilogramm auf dem Etikett.
EXW FCA Unterschied: wer den Lkw stellt
Incoterms sind keine Speisekarte, aus der man frei wählt; die richtige Klausel folgt der Form der Ladung. Unser Standard ist FCA Istanbul: Ihr Frachtführer kommt, wir verladen im Werk. Bei einer Teilladung ist EXW die praktische Klausel, weil die Konsolidierung bei Ihrem Spediteur stattfindet und nicht bei uns. Bei einer kompletten Lkw-Ladung ist DAP möglich, und für Seefracht lassen sich FOB oder CIF organisieren.
Der EXW FCA Unterschied ist im Kern eine Frage danach, wer den ersten Abschnitt besser steuern kann. Haben Sie einen Spediteur, der ohnehin ab Istanbul konsolidiert, legt EXW die Ladung ab Werkstor in dessen Hände. Haben Sie keinen, bedeutet FCA, dass die Verladung unsere Aufgabe ist und die Übergabe auf dem Fahrzeug stattfindet. Billiger ist keine der beiden Varianten von Natur aus; sie verschieben dieselben Kosten auf eine andere Seite der Rechnung, und mit ihnen die Verantwortung für eine Verzögerung am Tor.
Die Zahlung läuft daneben: 50 Prozent mit der Bestellung, das ist der Teil, der die Produktion auslöst, und 50 Prozent vor der Verladung, per Banküberweisung. Es gibt keine Zahlungsziele und keine Akkreditive. Wer das vorher weiß, verkürzt die Verhandlung spürbar, weil genau diese zwei Punkte sonst eine Woche Schriftverkehr kosten. Zusammen mit dem EXW FCA Unterschied sind sie die häufigste Ursache dafür, dass sich eine erste Order um Wochen verschiebt.
Was in die erste Anfrage gehört
Eine Anfrage, die vier Dinge mitbringt, kommt als festes Angebot zurück und nicht als weitere Frage. Listen Sie die Formate in Millilitern mit dem gewünschten Randdurchmesser, sagen Sie, ob ein Format ein- oder doppelwandig sein soll, geben Sie die Menge in Kartons oder Paletten an, und nennen Sie Lieferland sowie Zielhafen oder Zielstadt. Bei bedruckten Bechern kommen die Farbanzahl und der Hinweis dazu, ob das Druckbild fertig vorliegt.
Hilfreich ist außerdem der Verwendungszweck. Ein Sortiment für Bürokunden stützt sich auf 7 oz und 8 oz, ein Eventlieferant auf 12 oz und 16 oz, ein Automatenbetreiber braucht ausschließlich das Automatenformat. Pappbecher Muster lassen sich vor der Serienfreigabe anfordern; Versandkosten trägt der Empfänger, bei einer späteren Bestellung werden sie angerechnet.
Die vollständige Heißgetränkeserie mit Maßen und Kartonmengen für jedes Format steht auf der Kategorieseite für Pappbecher für Heißgetränke, und die beiden Formate, um die herum die meisten Erstbestellungen gebaut werden, sind der einwandige Pappbecher 8 oz und der einwandige Pappbecher 16 oz. Senden Sie Formate, Menge und Lieferland über das Angebotsformular, dann kommt das Angebot mit Karton-, Paletten- und Containerzahlen zurück.
Häufig gestellte Fragen
Ich verkaufe bereits Lebensmittelverpackungen und möchte Einwegbecher aufnehmen, weiß aber nicht, wie viele Größen ich am Anfang wirklich führen sollte.
Vier Heißformate decken die meisten Kunden ab: etwa 180 ml, 240 ml, 350 ml und 500 ml. Diese Spanne braucht nur zwei bis drei Deckeldurchmesser, was den Deckelbestand klein hält. Erweitern Sie das Sortiment erst, wenn ein Kunde dasselbe Format zweimal anfragt; jede zusätzliche Referenz bringt eine weitere angebrochene Palette ins Lager.
Mein Lieferant kalkuliert pro tausend Stück, aber die Kartons enthalten unterschiedliche Mengen. Gibt es eine Standardmenge pro Karton?
Einen Branchenstandard gibt es nicht. Die Kartonmenge hängt vom Durchmesser des Bechers und von der Wandkonstruktion ab und kann innerhalb derselben Serie zwischen einigen hundert und dreitausend liegen. Kleine einwandige Becher werden häufig zu 3.000 verpackt, mittlere zu 2.000, größere zu 1.000, doppelwandige wegen des Außenmantels deutlich niedriger. Fragen Sie die Menge immer pro Artikelnummer ab, nicht pro Serie.
Wie rechne ich vor der Bestellung aus, wie viele Becher in einen Container passen?
Fragen Sie nach Kartons pro Container statt nach Stück, denn Becher sind Volumenfracht und der Container ist voll, bevor die Gewichtsgrenze erreicht ist. Multiplizieren Sie dann die Kartonzahl mit der Menge im Karton des konkreten Formats. Ein mittleres Format mit 2.000 Stück im Karton und rund 310 Kartons im 20-Fuß-Container ergibt etwa 620.000 Stück, ein 40-Fuß-High-Cube ungefähr das Doppelte.
Lohnt es sich, doppelwandige Becher zu führen, oder ist das nur eine teurere Variante desselben Bechers?
Es ist ein logistisch anderer Artikel, nicht nur ein anderer Preis. Ein doppelwandiger Becher desselben Volumens passt wegen des Außenmantels in deutlich geringerer Stückzahl in den Karton, Fracht und Lagerfläche je tausend Stück steigen spürbar. Er lohnt sich dort, wo ein heißer Becher lange ohne Manschette gehalten wird; wird ohnehin ein Halter verwendet, ist einwandig meist die kaufmännisch bessere Wahl.
Was ist beim Einkauf im Ausland der praktische Unterschied zwischen EXW und FCA?
Bei EXW wird die Ware im Werk bereitgestellt, und ab diesem Punkt organisieren Sie alles selbst; das passt zu einer Teilladung, die Ihr eigener Spediteur konsolidiert. Bei FCA belädt der Verkäufer das von Ihnen gestellte Fahrzeug, und die Übergabe erfolgt auf diesem Fahrzeug. Die Kosten verschwinden in keinem der Fälle; sie wandern auf eine andere Seite der Rechnung, und mit ihnen die Verantwortung für eine Verzögerung am Werkstor.
Das Werk spricht von Paletten statt von Kartons. Wie übersetze ich die Mindestmenge in eine Stückzahl?
Zwei Fragen genügen: Wie viele Kartons gehen auf eine Palette, und wie viele Becher sind im Karton des konkreten Formats. Zwanzig Kartons je Palette sind verbreitet. Damit sind eine Palette eines 3.000er-Bechers 60.000 Stück und eine Palette eines 1.000er-Bechers 20.000 Stück, dieselbe Mindestmenge in Paletten bedeutet also je nach Format sehr unterschiedliche Stückzahlen.
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